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Über uns - Filmkritik wird Programm

Filmprogramme und Diskussionen laden eine Woche lang dazu ein, gemeinsam über Filme, Kritik und das Kino als kulturellen Raum nachzudenken. Nach welchen Maßstäben werden Filme heute produziert, ausgewählt und gesehen? Wo werden Filme gezeigt, von wem und unter welchen Bedingungen? Wer schreibt über Filme und wie? Die WOCHE DER KRITIK fordert heraus, genau hinzusehen, und im Kino den eigenen Blick neu kennenzulernen.

Um uns selbst, unseren Kolleg_innen, Filmschaffenden und der Filmbranche unbequeme Fragen zu stellen, haben wir im Mai 2014 in Oberhausen während der Internationalen Kurzfilmtage das Flugblatt für aktivistische Filmkritik verfasst. Über 80 internationale Kolleg_innen zeigten sich in der Folge mit unseren Überlegungen solidarisch und bekräftigten unsere Beobachtungen. Eine der formulierten Forderungen war die Einrichtung einer WOCHE DER KRITIK zur Berlinale als Freiraum für Debatten, zur Verteidigung einer lustvollen Streitkultur und um Diskurse jenseits von üblichen Filmgesprächen stattfinden zu lassen.

Vom 09. bis 16. Februar 2017 lösen wir diese Forderung zum dritten Mal ein und zeigen eine Auswahl bemerkenswerter internationaler Filme. Sie werfen Fragen auf, denen wir mit internationalen Gästen vergnügt und polemisch nachspüren wollen. Als Ankerpunkt in Berlin sind wir ein Foyer für Gespräche, ein Ort für Freundschaften und interdisziplinäre Solidarität. Unsere Debatten enden nicht im Kinosaal.