Gäste 2026
GÄSTE
2026
Heidi Salaverría
Heidi Salaverría ist Philosophin und Professorin für Kunsttheorie und künstlerische Praxis an der MSH Medical School Hamburg. Als Kulturtätige arbeitet sie transdisziplinär. Sie forscht und publiziert unter anderem zu einer politischen Ästhetik des Zweifels sowie zum Umgang mit Konflikten und Fragen der Anerkennung, mit besonderem Interesse am Pragmatismus, der Kritischen Theorie und Psychoanalyse. Heidi Salaverría ist Mitglied des internationalen Kunstprojekts Hypercultural Passengers und des Netzwerks Performance Philosophy. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen zählt der Beitrag “The Courage to Speak Into the Unknown, or: What Conflict Culture Can Learn From Queer Salsa Dance in panorama cinema” (Québek 2024).
Teilnahme: Auftaktveranstaltung
Hengameh Yaghoobifarah
Hengameh Yaghoobifarah ist Schriftsteller:in, Redakteur:in und DJ. Hengameh studierte Medienkulturwissenschaft und Skandinavistik in Freiburg und Linköping. Seit 2014 lebt Hengameh in Berlin und war dort zehn Jahre lang Redaktionsmitglied des Missy Magazine. Seit 2023 ist Hengameh Co-Herausgeber:in von Delfi. Magazin für neue Literatur. 2019 gab Hengameh gemeinsam mit Fatma Aydemir den Essayband Eure Heimat ist unser Albtraum heraus. Die Romane Ministerium der Träume (2021) und Schwindel (2024) sowie der Kolumnenband Habibitus (2023) erschienen im Blumenbar Verlag. 2023 veröffentlichte der WDR Hengamehs erstes Hörspiel Unverpackt. Zudem moderiert Hengameh den Podcast Auf eine Tüte. Hengamehs Arbeit verbindet queere feministische Analyse, Popkultur und Humor als Widerstandsstrategie.
Teilnahme: Auftaktveranstaltung
Martin Muth
Martin Muth ist Streitformatentwickler, darstellender Künstler, Moderator und Schauspieler. Seit 2019 entwickelt er seine Streit-Performance-Reihe weiter. In unterschiedlichen Formaten durchkreuzt er Fraktionspflichten, lässt austrainierte Rhetorikprofis gegeneinander antreten und spielt mit den Rollen von Person und Persona in der Wahrnehmung des Publikums. Mit Mitteln aus Musik, Schauspiel, Tanz, Storytelling und Interaktion werden Selbstbilder in Theatern, Museen, im öffentlichen Raum und auf Festivals herausgefordert. Seine Arbeiten wurden u. a. am Schauspielhaus Hamburg, im MARKK Hamburg, beim Augsburger Friedensfest, beim MS Dockville, beim Feel Festival sowie im Grassi Museum Leipzig gezeigt. 2025 gewann er mit dem Workshopformat Pongflict den Ideenwettbewerb der THA Augsburg. Er lebt in Hamburg und im Südelsass bei Basel.
Teilnahme: Auftaktveranstaltung
Stephan Wortmann
Stephan Wortmann ist Pianist mit klassischem Hintergrund und einer Leidenschaft für Jazz und elektronische Musik. Sein musikalisches Interesse gilt gleichermaßen atmosphärischen Synthesizersounds, eingängigen Melodien und treibenden Grooves, die er zu einem eigenständigen, modernen Sound vereint. Er tritt regelmäßig mit seinen Bandprojekten A100, Dance Depot und Yes But Yes auf und ist unter dem Namen Futuremoose auch als Solokünstler aktiv.
Teilnahme: Auftaktveranstaltung
Frédéric Jaeger
Frédéric Jaeger (*1984) studierte Film und Philosophie an der Freien Universität Berlin sowie Kunst und Medien an der Universität der Künste Berlin. Während des Studiums realisierte er fünf Kurzfilme und einen Langfilm. Seine Arbeiten liefen auf internationalen Festivals und in vielen Städten weltweit. Sein Langfilmdebüt ALL WE EVER WANTED entstand als Abschlussarbeit. Zuvor arbeitete er 20 Jahre als Filmkritiker und zehn Jahre als Festivalprogrammer, u. a. als Künstlerischer Leiter der Woche der Kritik und als Programmleiter des Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg.
Teilnahme: Auftaktveranstaltung
Canan Turan
Canan Turan arbeitet als ideologiekritische Filmwissenschaftlerin, Dramaturgin, Kuratorin und Filmvermittlerin mit Schwerpunkten auf Antidiskriminierung, Feminismus und Machtkritik. Aufgewachsen in Berlin-Kreuzberg, studierte sie Filmwissenschaft an der Freien Universität Berlin und Screen Documentary am Goldsmiths, University of London. Sie ist Mitglied des Auswahlgremiums von Berlinale Generation, programmiert fiktionale Kurzfilme beim Tallgrass Film Festival (USA) und moderiert Open Eyes, das Schulfilmprojekt des Nuremberg International Human Rights Film Festival. Ihre Filme KIYMET (2012, Regie) und FROM HERE (2020, Creative Producer) wurden international gezeigt. In ihrem Podcast film.macht.kritisch. analysiert sie Film im Kontext von Machtstrukturen, sozialer Ungleichheit und Widerstand.
Teilnahme: Auftaktveranstaltung
Dario Werner
Dario Werner wurde im Jahr 1997 in Berlin geboren und wuchs in Hamburg auf. In seiner Kindheit und Jugend machte er im Rahmen mehrerer Chorauftritte sowie der Kinderopernreihe “opera piccola” der Hamburgischen Staatsoper erste Bühnenerfahrung. Seit 2018 studiert er an der Universität Hamburg Jura. Darüber hinaus hat er als Mitglied des Debattierclub Hamburg an zahlreichen Debattierturnieren teilgenommen. Im Jahr 2021 wurde Werner mit seinem Team zum ersten von insgesamt drei Mal deutscher Vizemeister im Debattieren.
Teilnahme: Auftaktveranstaltung
Susanna Wirthgen
Susanna Wirthgen ist Ökonomin und derzeit Doktorandin in der DYNAMICS Research Training Group an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Hertie School. In ihrer Forschung untersucht sie, ob und wie wirtschaftlicher Aufschwung die Wahlbereitschaft für populistische Parteien senken kann. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit engagiert sie sich aktiv gegen Populismus, unter anderem mit Anti-Populismus-Rhetorik-Workshops an Schulen in Brandenburg. Viele Jahre war sie ehrenamtlich im Debattierclub Wortgefechte Potsdam sowie im Dachverband der Debattierclubs an Hochschulen (VDCH) tätig. Ihre sechsjährige Erfahrung im kompetitiven Debattieren bringt sie heute in Science Slams und Show-Debatten ein, um komplexe, insbesondere wissenschaftliche Inhalte verständlich und streitbar zu vermitteln.
Teilnahme: Auftaktveranstaltung
Cem Kaya
Cem Kaya ist Regisseur, Kameramann und Editor. Nach seinem Studium an der Merz Akademie Stuttgart realisierte er u.a. die Dokumentarfilme ARABEKS (2011) und REMAKE, REMIX, RIP-OFF (2014), die sich mit türkischer Popkultur beschäftigen. 2017 gestaltete er die Bilder für 77SQM_9:26MIN der Gruppe Forensic Architecture. Sein aktueller Film AŞK, MARK VE ÖLÜM / LIEBE, D-MARK UND TOD (2022) über die Musikkultur türkeistämmiger Migrant:innen in Deutschland gewann u.a. den Berlinale Panorama Publikumspreis.
Teilnahme: Auftaktveranstaltung
Emma Paetz
Emma Paetz stammt ursprünglich aus Nordkanada und zog nach Großbritannien, um an der Guildhall School of Music & Drama zu studieren. Sie hat sowohl auf der Bühne als auch vor der Kamera gearbeitet und ist vor allem für ihre Rollen in den HBO-Serien GENTLEMAN JACK, PENNYWORTH sowie für ihre Darstellung der Uta Hagen in Richard Eyres 8 HOTELS bekannt. WORRY TIME ist ihr Debüt als Drehbuchautorin für einen Spielfilm.
Teilnahme: Steilvorlage
Tom Brennan
Tom Brennan ist Regisseur, Drehbuchautor, Filmemacher und Schauspieler. Seine mehrfach preisgekrönte Theatergruppe The Wardrobe Ensemble war eine Partnergruppe von Complicite, Bristol Old Vic und Shoreditch Town Hall. Seine Arbeiten mit der Gruppe wurden unter anderem im National Theatre, im Almeida Theatre und an vielen anderen Orten in Großbritannien und den USA aufgeführt. Brennan ist Creative Associate des North Wall Arts Centre und war Geoffrey Garton Creative Arts Fellow am Wolfson College in Oxford. Seine mit The Wardrobe Ensemble veröffentlichten Theaterstücke wurden von Gruppen auf der ganzen Welt aufgeführt. Zu seinen Arbeiten als Autor und Regisseur für das Theater gehören unter anderem Princess Smartypants (2024), The Unicorn (2022) und Robin Hood: The Legend of the Forgotten Forest (2021). Sein Kurzfilm A WOMAN WALKS INTO A BANK war Teil der offiziellen Auswahl mehrerer Filmfestivals und wurde für den Preis als bestes Nachwuchstalent und als bester Experimentalfilm nominiert.
Teilnahme: Steilvorlage
Eileen Jones
Eileen Jones ist Filmkritikerin beim Jacobin Magazine und Co-Moderatorin des Filmsuck-Podcasts. Sie ist pensionierte Dozentin am Institut für Film und Medien der University of California in Berkeley, wo sie auch ihren Doktortitel in Filmwissenschaft erworben hat. Zu ihren Arbeiten als unabhängige Drehbuchautorin und Produzentin zählen SUTURE unter der Regie von Scott McGehee und David Siegel sowie CONCEIVING ADA unter der Regie von Lynn Hershman-Leeson. Jones ist Mitglied der Auswahlkommission der Woche der Kritik.
Teilnahme: Steilvorlage
Adilkhan Yerzhanov
Adilkhan Yerzhanov ist Filmregisseur und Drehbuchautor, geboren 1982 in Zhezkazgan, Kasachstan. Er absolvierte die Kasachische Nationale Akademie der Künste mit einem Abschluss in Filmregie. Er nahm zweimal an der offiziellen Auswahl der Filmfestspiele von Cannes teil, mit den Filmen THE OWNERS (2014) und THE GENTLE INDIFFERENCE OF THE WORLD (2018), sowie an den Internationalen Filmfestspielen von Venedig mit den Filmen YELLOW CAT (2020) und GOLIATH (2022). THE OWNERS wurde in den Katalog der 100 besten asiatischen Filme aufgenommen, der 2015 vom Busan International Film Festival veröffentlicht wurde. In Zusammenarbeit mit der Produktionsfirma Tiger Films führte er Regie bei dem Post-Horror-Film CADET (2024), der bei einer Reihe renommierter internationaler Filmfestivals gezeigt wurde und als kasachischer Beitrag für die Oscar-Verleihung in der Kategorie Bester Internationaler Spielfilm ausgewählt wurde.
Anwesend bei: Halbwissen
Tolganay Talgat
Tolganay Talgat ist eine kasachische Schauspielerin und versammelt mehr als zwölf Filme in ihrer Filmografie, von denen viele bei unterschiedlichen Filmfestivals ausgezeichnet wurden. Sie war 2017 die erste kasachische Schauspielerin, die an den Berlinale-Talents teilgenommen hat. 2018 präsentierte sie den Film BAD BAD WINTER, in dem sie die Hauptrolle spielte, im Rahmen des ACID-Programms in Cannes. Tolganay wurde mehrfach von kasachischen Filmkritikern ausgezeichnet. Sie arbeitete fünf Jahre lang am Deutschen Theater in Kasachstan und ist nun weiterhin an unabhängigen Film- und Theaterprojekten beteiligt. Derzeit lebt sie in Berlin und studiert Filmregie an der DFFB.
Teilnahme: Halbwissen
Rebecca Heiler
Teilnahme: Halbwissen
Gast: Benjamin Heisenberg
Teilnahme: Halbwissen
Farina Mietchen
Farina Mietchen (geboren 1994 in Neumünster) lebt und arbeitet in Hamburg. Nach einem Studium der Philosophie und Soziologie in Hamburg wechselte sie an die Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK), wo sie Film studierte. Ihre künstlerische Praxis bewegt sich zwischen dokumentarischen und fiktionalen Formen und beschäftigt sich mit gesellschaftlichen Strukturen sowie sozialen Realitäten. Neben filmischen Arbeiten bildet Fotografie einen eigenständigen Schwerpunkt innerhalb ihrer Praxis. Von 2019 bis 2025 war sie Mitglied des Kollektivs Cake und Cash, das 2023 ein Kunststipendium der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius erhielt.
Anwesend bei: Rudelkritik
Fábio Rogério
Fábio Rogério wurde 1985 in Sergipe (Brasilien) geboren. Er ist Fan des Fußballclubs Botafogo und Vater von Rudá. Zusammen mit Wesley Pereira de Castro führte er Regie bei ONE MINUTE IS AN ETERNITY FOR THOSE WHO ARE SUFFERING (2025). Ihr Film wurde für das Tiradentes Filmfestival (Brasilien) ausgewählt und gewann den Preis für den besten Spielfilm in der Kategorie Aurora.
Anwesend bei: Rudelkritik
Oliva Popp
Teilnahme: Rudelkritik
Freya Herrmann
Teilnahme: Rudelkritik
Elena Meilicke
Teilnahme: Rudelkritik
Göran Hugo Olsson
Göran Hugo Olsson wurde 1965 in Lund geboren und studierte nach seinem Filmstudium an der Universität Stockholm an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in Stockholm. Er ist Dokumentarfilmer, Kameramann und Erfinder der A-Cam, der weltweit kleinsten Super-16-Kamera, und der D2, der einzigen unkomprimierten Digitalkamera. Außerdem ist er Chefredakteur der Dokumentarsendung IKON (SVT). Zuvor arbeitete er an der SVT-Serie ELBYL. Er ist Mitbegründer von Story AB und für die SABC Mitglied der Redaktion von Ikon South Africa, einer Plattform für kreative Dokumentarfilme in Südafrika. Von 1999 bis 2002 war er Filmbeauftragter am Schwedischen Filminstitut und reiste um die Welt, um Filme, Werbespots, Nachrichtenprogramme und Musikvideos zu drehen.
Teilnahme: Widersprechen, wieder sprechen (Filmabend), Workshop
Lars Säfström
Lars Säfström hat als unabhängiger Produzent und Filmkritiker gearbeitet. Ab 1979 war er bei SVT (Swedish Public Service Television) als Redakteur, Produzent, Leiter der Drama-Abteilung und Auftragsredakteur für Dokumentarfilme tätig, bis er in 2024 in Pension ging.
Teilnahme: Workshop
Daniel Bax
Teilnahme: Workshop
Gast: tba
Teilnahme: Workshop
Ruth Beckermann
Ruth Beckermann wurde in Wien geboren und wuchs dort auf. 1978 gehörte sie zu den Mitbegründer:innen der Verleihfirma Filmladen, für die sie sieben Jahre tätig war. In dieser Phase begann sie, Filme zu realisieren und literarisch zu arbeiten. Seit 1985 ist sie als freie Autorin und Filmemacherin tätig. Zu ihren Werken zählen THE PAPER BRIDGE und EAST OF WAR. DIE GETRÄUMTEN (2016) lief auf vielen internationalen Festivals und wurde mehrfach ausgezeichnet. WALDHEIMS WALZER wurde 2018 auf der Berlinale uraufgeführt und erhielt dort den Preis für den besten Dokumentarfilm. 2019 entwickelte Beckermann die multimediale Installation JOYFUL JOYCE für das Salzburg Festival. MUTZENBACHER wurde 2022 in der Berlinale-Sektion Encounters präsentiert und mit dem Preis für den Besten Film geehrt. FAVORITEN feierte 2024 seine Premiere ebenfalls bei Berlinale Encounters, war auf über sechzig internationalen Filmfestivals zu sehen und erhielt vielfältige Auszeichnungen. Beckermanns jüngster Film WAX & GOLD erlebt seine Weltpremiere 2026 auf der Berlinale als Special-Screening.
Teilnahme: Agree to Disagree? Zur Bedeutung von Kontroversen in der Filmkultur
Peter Bradshaw
Peter Bradshaw ist seit 1999 Chef-Filmkritiker beim Guardian in Großbritannien. Zudem ist er als Redakteur für Esquire tätig. Er hat drei Romane veröffentlicht und auch eine Sammlung seiner Rezensionen: The Films That Made Me… Bei den Filmfestspielen von Cannes 2011 war Bradshaw Mitglied der Jury in der Reihe Un Certain Regard. Bradshaw ist Mitglied des London Film Critics’ Circle und hat das TV-Drama HUNTING ALICE BELL ebenso geschrieben wie das Audiodrama MERCY.
Teilnahme: Agree to Disagree? Zur Bedeutung von Kontroversen in der Filmkultur
Radu Jude
Radu Jude wurde 1977 in Rumänien geboren und begann seine Karriere als Regieassistent. Anschließend drehte er mehrere Kurzfilme, bevor er mit THE HAPPIEST GIRL IN THE WORLD (2009) sein Langfilmdebüt gab. Es folgten weitere Spielfilme, darunter AFERIM! (2015), SCARRED HEARTS (2016) und UPPERCASE PRINT (2020). Sein Spielfilm BAD LUCK BANGING OR LOONY PORN gewann 2021 den Goldenen Bären der Berlinale und KONTINENTAL ’25 (2025) den Silbernen Bären für das beste Drehbuch. Sein letzter Spielfilm DRACULA war beim Locarno Film Festival 2025 für den Goldenen Leoparden nominiert.
Teilnahme: Agree to Disagree? Zur Bedeutung von Kontroversen in der Filmkultur
Emilie Bujès
Emilie Bujès (geboren 1980) ist eine Schweizer Kuratorin und Künstlerische Leiterin des Internationalen Filmfestivals Visions du Réel. Das Festival begrüßte Filmschaffende wie Lucrecia Martel, Claire Denis, Werner Herzog, Jia Zhang-ke, Tatiana Huezo und Alice Rohrwacher und bietet aufstrebenden wie etablierten Stimmen eine Plattform für neue Werke. Zuletzt war sie als Beraterin für den Fondazione Prada Film Fund tätig. Zuvor arbeitete sie als Programmberaterin der Directors’ Fortnight in Cannes, als stellvertretende künstlerische Leiterin des Internationalen Filmfestivals La Roche-sur-Yon sowie als Kommissionsmitglied des CNAP in Paris. Sie war Kuratorin am Centre d’Art Contemporain Genève, lehrte an der HEAD-Genf und der HKB Bern, arbeitete mit Institutionen wie Transmediale Berlin und dem CAC Vilnius zusammen, erhielt 2014 den Swiss Art Award für Kurator:innen und war Mitherausgeberin von Encircling the Image of Trauma (Archive Books, 2020).
Teilnahme: Agree to Disagree – Zur Bedeutung von Kontroversen in der Filmkultur
Florian Höhr
Florian Höhr ist Filmwissenschaftler, Kurator und Autor. Er ist Leiter des Filmprogramms des Nippon Connection Filmfestivals in Frankfurt am Main, dem weltweit größten Festival für japanisches Kino. Zudem ist er als Filmvermittler in verschiedenen Bereichen und für unterschiedliche Altersgruppen tätig, darunter mit Vorträgen und Filmgesprächen über Fortbildungen für Lehrkräfte bis hin zu praktischen Schulworkshops. Er arbeitet unter anderem für das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, die Universität zu Köln sowie für LUCAS – Internationales Festival für junge Filmfans.
Teilnahme: Reaktionszeit
Yuriyan Retriever
Yuriyan Retriever wurde in Yoshino County, Präfektur Nara, Japan geboren. Sie besitzt einen Bachelor in Literaturwissenschaften von der Kansai-Universität. Während ihres Studiums schrieb sie sich an der NSC (Akademie Yoshimoto) ein, der berühmtesten Comedy-Schule Japans. Nach ihrem Sieg beim NSC Grand Live 2013 schloss sie die NSC als Klassenbeste ab. Sie ist auch als Künstlerin und Rapperin tätig. Darüber hinaus war sie an Fernsehserien, Werbespots und Synchronisationsarbeiten beteiligt und hat Werbeverträge mit globalen Unternehmen wie NIKE und KitKat abgeschlossen. Sie hat mehr als 1 Million Follower auf Instagram. In den letzten Jahren war sie Mitglied der Jury für die Japan Horror Film Awards (organisiert von Nico Nico). Yuriyan Retrievers nächstes Ziel: „Ich möchte die weibliche Clint Eastwood werden!“ Yuriyan hat ihre Arbeit als Komikerin hinter sich gelassen und ist nun bereit, in die Welt des Films einzusteigen. Um diesen Traum zu verwirklichen, ist sie Ende 2024 nach LA gezogen.
Teilnahme: Reaktionszeit
Daniela Urzola
Teilnahme: Reaktionszeit
Edna Bonhomme
Edna Bonhomme ist Kritikerin, Wissenschaftshistorikerin und Journalistin. Sie hat einen Doktortitel in Wissenschaftsgeschichte von der Princeton University sowie einen Bachelor in Biologie und einen Master in Public Health. Sie erhielt Auszeichnungen und Stipendien vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, der Camargo Foundation, der Robert Silvers Foundation und der Andy Warhol Foundation. Ihre Texte wurden unter anderem in The Atlantic, Esquire, The Guardian, London Review of Books, The Nation und New York Review of Books veröffentlicht. Sie ist Mitherausgeberin von After Sex (2023) und Autorin von A History of the World in Six Plagues (2025), das für den Best Science Book Prize in Österreich nominiert wurde. Ihr neues Buch Tending to Our Wounds wird 2026 erscheinen. Seit 2017 lebt sie in Berlin.
Teilnahme: Brückenschlag
Dorian Jespers
Dorian Jespers (geb. 1993 in Brüssel) ist ein Filmemacher, der an der INSAS (Institut National Supérieur des Arts du Spectacles), der KASK (Königliche Akademie der Schönen Künste von Gent) und Le Fresnoy – Studio national des arts contemporains – ausgebildet wurde. Sein Kurzfilm SUN DOG, inspiriert von einer surrealen Reise in die russische Arktis, gewann weltweit über zwanzig Preise – darunter den Hauptpreis beim Filmfestival Rotterdam – und wurde von der Short Film Conference zum Kurzfilm des Jahres 2020 gekürt. Er war für die Ensors, die European Film Awards und die Oscars nominiert und seine Filme wurden unter anderem im MoMA, im ICA London und im Garage Moscow gezeigt.
Teilnahme: Brückenschlag
Teresa Villaverde
Teresa Villaverde ist eine portugiesische Drehbuchautorin, Regisseurin und Produzentin, geboren 1966 in Lissabon. Sie begann ihre künstlerische Laufbahn im Theater als Co-Autorin und Co-Regisseurin einer Inszenierung mit der Theatergruppe der Escola Superior de Belas Artes in Lissabon. Später wechselte sie zum Film und arbeitete in verschiedenen Produktionsbereichen, bevor sie ihre ersten Spielfilme inszenierte. Ihre Arbeiten wurden auf bedeutenden internationalen Filmfestivals gezeigt, darunter Cannes, Venedig und Berlin, und haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Als Filmemacherin und Lehrende wird Teresa Villaverde regelmäßig eingeladen, Masterclasses zu geben und in Portugal sowie international zu unterrichten. Ihr Werke wurde mit bedeutenden Retrospektiven gewürdigt, unter anderem am Centre Pompidou und in der Fundação de Serralves im Jahr 2019, sowie in Kinematheken und auf Festivals in Italien, Spanien, Kroatien, der Schweiz, Südkorea und Portugal. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen BRIDGES OF SARAJEVO (2014), ein kollektiver Spielfilm; COLO (2017), der beim Filmfestival von Cannes uraufgeführt wurde; OU EN ETES-VOUS, TERESA VILLAVERDE? (2019), produziert für das Centre Pompidou; und JUSTA (2025), ihr neuester Spielfilm.
Teilnahme: Brückenschlag
Beate Gütschow
Teilnahme: Brückenschlag
Maria Petschnig
Maria Petschnig wurde 1977 in Österreich geboren und lebt in New York City als Künstlerin und Filmemacherin. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit den Themen Erinnerung, Voyeurismus und Erotik auseinander und nutzt dafür unterschiedliche Medien wie Videokunst, Experimentalfilm und Spielfilm. Ihre oft psychologisch aufgeladenen und bewusst irritierenden Werke hinterfragen Intimität, Machtverhältnisse und die Rolle des Publikums als Beobachter. Petschnigs künstlerische Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem im MoMA PS1, und von renommierten Medien wie The New York Times, Artforum und Art in America besprochen. 2021 erschien ihr erster Dokumentarfilm UNCOMFORTABLY COMFORTABLE, der das Leben eines obdachlosen Mannes in New York begleitet. Der Film feierte Premiere bei der Duisburger Filmwoche und wurde mit dem ARTE-Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet. Petschnigs Spielfilm BEAUTIFUL AND NEAT ROOM (2025), inspiriert von ihren eigenen Erfahrungen mit über 60 Mitbewohner*innen, gewann den Grand Prix beim Split Film Festival. Petschnigs Filme wurden auf zahlreichen internationalen Ausstellungen und Filmfestivals gezeigt, darunter beim International Film Festival Rotterdam und in den Anthology Film Archives in New York.
Teilnahme: Publikumsjoker
Marc Richter
Marc Richter (*1968) ist ein in Hamburg lebender Multimedia-Künstler und Komponist. Unter dem Label Neue Deutsche Kunst veröffentlicht er eigene Werke und fördert Künstler:innen mit einer ähnlichen Ästhetik, die deutsche Kunsttraditionen mit moderner Elektronik und Popkultur verbindet. Auch bekannt durch sein Musikprojekt Black To Comm, agiert Richter an der Schnittstelle von bildender Kunst, kuratorischer Praxis und Musik. Er erforscht die Grenzen von KI-Software, indem er sie mit surrealen, überladenen und widersprüchlichen Aufgaben konfrontiert. Innerhalb eigens entwickelter visueller Rahmen versucht die KI, diese Impulse zu verarbeiten und erzeugt dabei halluzinatorische, psychedelische Bildwelten und Filme. Richters Arbeiten sind geprägt von einer melancholisch-surrealen Atmosphäre und beeinflusst von deutscher Folklore, früher Videokunst, aktionistischer Performance, experimenteller Musik, psychedelischer Kultur sowie den Texten von Angela Carter und J. G. Ballard. 2024 gewann er den MuVi Award beim Internationalen Kurzfilmfestival Oberhausen und veröffentlichte sein erstes Künstlerbuch.
Teilnahme: Publikumsjoker
Dane Komljen
Dane Komljen (geb. 1986 in Banja Luka) ist ein Filmemacher, dessen Arbeiten sich mit Fragen von Körper, Raum, Utopie und kollektivem Zusammenleben befassen. Er realisierte drei Spielfilme – DESIRE LINES (2025), AFTERWATER (2022), and ALL THE CITIES OF THE NORTH (2016) – sowie den Dokumentarfilm THE GARDEN CADENCES (2024) und zahlreiche Kurzfilme. Seine Filme wurden auf bedeutenden internationalen Festivals wie dem Festival del Film Locarno, dem IFF Rotterdam, den Filmfestspielen von Cannes, dem Sarajevo Film Festival, dem New Horizons IFF und dem Festival de Sevilla ausgezeichnet und unter anderem auf der Berlinale, bei Cinéma du Réel, FID Marseille, dem Toronto International Film Festival, dem New York Film Festival, FIC Valdivia, der Viennale, dem Mar del Plata IFF, FICUNAM, CPH:DOX und dem Jeonju IFF gezeigt. Komljens Arbeiten wurden zudem in Institutionen wie dem ICA London, der Volksbühne Berlin, dem Centre Pompidou in Paris, Union Docs in New York sowie auf der Lagos Biennale präsentiert. Er ist Professor für Film an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und lebt und arbeitet in Berlin.
Teilnahme: Steilvorlage
Margaux Fournier
Die aus Marseille stammende Margaux Fournier schöpft aus ihren mediterranen Wurzeln Inspiration für ihre kreative Arbeit. Nach einem interdisziplinären Studium an der Sciences Po Lille und La Fémis produzierte sie ihren ersten Kurzfilm AU BAIN DES DAMES. Der in ihrer Heimatstadt gedrehte Film ist ein intimer Einblick in die Welt einer Gruppe von 70-Jährigen aus Marseille.
Teilnahme: Steilvorlage
Martha Mechow
Teilnahme: Steilvorlage
Lucía Salas
Lucía Salas ist eine argentinische Filmkritikerin, Programmgestalterin, Redakteurin und Filmemacherin, die in Spanien lebt. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit dem Kino in Vergangenheit und Gegenwart. Sie ist eine der Herausgeberinnen der Zeitschrift La vida útil. Sie studierte Bild- und Tondesign an der Universität von Buenos Aires und Ästhetik und Politik am CalArts und ist derzeit Doktorandin im Studiengang Communications-CINEMA an der Universitat Pompeu Fabra in Barcelona. Als Teil des Filmemacher-Kollektivs LaSiberia Cine drehte sie die Filme IMPLANTACIÓN (2016) und LOS EXPLORADORES (2016). Sie ist Herausgeberin des Buches Una luz revelada. El cine experimental argentino des Experimentalfilmers und Schriftstellers Pablo Marín und, zusammen mit Ricardo Matos Cabo, von Se acercan otros tiempos. El cine de Peter Nestler. Salas ist Teil der Auswahlkommission der Woche der Kritik.
Teilnahme: Steilvorlage
Externe Moderationen
Amina Aziz
Moderation: Auftaktveranstaltung Themenschwerpunkt
Redaktion: Onlinemagazin
Anne Küper
Anne Küper (sie/ihr) ist Kulturwissenschaftlerin, Kritikerin und Künstlerin. Seit 2018 erscheinen ihre Texte u. a. in CARGO Film/Medien/Kultur, critic.de, Der Freitag, Filmbulletin, Filmdienst, Film International, kolik.film, Sissy und Tagesspiegel. Seit 2023 ist sie Geschäftsführerin des Verbands der deutschen Filmkritik. Sie übernimmt regelmäßig Lehraufträge sowie Vortrags- und Moderationstätigkeiten und ist Mitglied verschiedener Jurys. Dazu zählen die Jury des renommierten Grimme-Preises in der Kategorie „Information & Kultur“ (2024, 2025) sowie die Auswahlkommission für den deutschen Beitrag zu den 98. Academy Awards (OSCAR) in der Kategorie „International Feature Film“ (2025). 2024 erhielt sie den Preis für Junge Kunstkritik der deutschen Sektion der AICA. Aktuell ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der Ruhr-Universität Bochum, wo sie zu intimen Beziehungen mit Chatbots forscht.
Moderation: Halbwissen
Inputvortrag: Schreibwerkstatt
Oliver Bassemir
Oliver Bassemir ist Autor und Filmemacher und lebt in Hamburg und Berlin. Nach einigen vorhergehenden Studiengänge absolvierte er an der HFBK Hamburg seinen Master in Experimentalfilm und freier Kunst. Neben dem Studium arbeitete er auch als Koch, Mechaniker und Lehrer. Mit der Gründung eines Offspace-Kinos in einem Techno-Club entwickelte er einen neuen Ort des kollektiven Sehens. Dieses und weitere Kunstprojekte beschäftigen ihn bis zur Pandemie und der folgenden Wirtschaftskrise. 2020 folgte sein Kurzfilmdebüt mit [BORDEAUX], MA BILE, der vom Verband der Deutschen Filmkritik als bester Kurzfilm des Jahres nominiert wurde. 2024 folgte seine Mini-Serie BRÜT für den NDR. Neben der Arbeit an seinem Langfilmdebüt arbeitet er in einem Fahrradladen und lernt, wie schön und hart das Leben mit kleinen Kindern sein kann.
Moderation: Rudelkritik
Irit Neidhardt
Irit Neidhardt ist Filmproduzentin, Kuratorin und Autorin mit Schwerpunkt auf Kino aus dem Nahen Osten. Seit 1995 arbeitet sie freiberuflich in der Vermittlung, Analyse und Produktion arabischer Filme. 2002 gründete sie mec film, ein international tätiges Verleih- und Salesunternehmen für Filme arabischer Regisseur:innen. In ihren zahlreichen Publikationen zum arabischen Kino befasst sie sich insbesondere mit Fragen der internationalen Zusammenarbeit, Koproduktion und Filmfinanzierung zwischen Europa und dem Nahen Osten. Als Koproduzentin war sie an mehreren arabischen Spiel- und Dokumentarfilmen beteiligt. Irit Neidhardt lehrt an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und ist Mitglied der AG Kino, der AG Dok sowie der DAVO. Darüber hinaus gehört sie dem wissenschaftlichen Beirat der deutschen Ausgabe des Global Media Journal an und ist Redaktionsmitglied der renommierten Vierteljahres-Fachzeitschrift inamo. Als Jurorin war sie bei internationalen Filmfestivals sowie in Förder- und Vergabekommissionen tätig, unter anderem in Deutschland, Ägypten, Jordanien, dem Libanon und in Palästina.
Moderation: Filmgespräch ISRAEL PALESTINE ON SWEDISH TV 1958–1989
Moderation: Workshop Mediendarstellung des Nahostkonflikts
Kristina Aschenbrennerová
Die in Brünn ansässige Kristina Aschenbrennerová ist Festivalprogrammerin beim International Film Festival Rotterdam und beim Slovak Queer Film Festival sowie unabhängige Fernsehproduzentin. Sie ist Absolventin der Filmtheorie und -geschichte an der Masaryk-Universität in Brünn und arbeitet seit 2010 im Bereich Festivalprogrammierung mit Schwerpunkt auf ost- und südostasiatischem Kino. Zuvor programmierte sie für das Art Film Fest Košice, das BRNO16 International Film Festival und das Slovak Queer Film Festival. Außerdem ist sie Direktorin des internationalen TV-Festivals Serial Killer, Dozentin an der FAMU und ehemalige Programmleiterin der Pop Up Film Residency. 2022 trat sie dem Programmteam des IFFR bei. Kürzlich verteidigte sie ihre Promotion zum Thema Autorenschaft und Dramaturgie und arbeitet an einem Buch mit Interviews des legendären Produzenten Čestmír Kopecký.
Moderation: Reaktionszeit
Dana Linssen
Dana Linssen ist Filmkritikerin, Autorin, Philosophin und freiberufliche Kuratorin aus den Niederlanden. Seit 1998 ist sie Kritikerin für die Zeitung NRC und schreibt für das Filmmagazin de Filmkrant, dessen Chefredakteurin und Herausgeberin sie bis 2019 war. Für das Internationale Filmfestival Rotterdam programmierte sie die Critics’ Choice und produzierte über 50 Video-Essays für die große Leinwand. Linssen ist Gründerin des Slow Criticism Project, einer losen Reihe von Interventionen, die der Kommerzialisierung der Filmkritik entgegenwirken sollen. Sie lehrt an der Universität der Künste Utrecht und der ArtEZ Theaterakademie in Arnheim. Sie ist Mitbegründerin der neuen niederländischen Talentschmiede FilmForward, wo sie derzeit als Studienleiterin der Vrijplaats-Residenz tätig ist. Sie ist Mitglied des Auswahlkomitees der Berlinale Talents und langjährige Mentorin der Berlinale Talents Press. Wenn sie nicht übers Kino schreibt, entwickelt sie Texte für Theater und performative Praktiken. Außerdem ist sie Zeitreisende.
Moderation: Steilvorlage (17.2.)
