Eine neue Initiative: Der Freundeskreis der Woche der Kritik
Der Vorstand des Verbands der deutschen Filmkritik und das Kollektiv der Woche der Kritik haben einen Freundeskreis zur Unterstützung des Festivals ins Leben gerufen. Informationen zur Anmeldung sowie die nötigen Unterlagen finden sich auf den Webseiten des VdFk und der Woche der Kritik.
In diesem Jahr findet die Woche der Kritik bereits zum zwölften Mal statt. Ab 9. Februar soll parallel zur Berlinale wieder ein Raum entstehen, in dem Filmvorführungen mit Debatten zur Gegenwart und Zukunft des Kinos verbunden werden. Das Projekt wurde vom Verband der deutschen Filmkritik 2014 mit dem Ziel initiiert, aus filmkritischer Perspektive und frei von wirtschaftlichen Kriterien ein anderes Sprechen über Film zu erproben, als es klassische Filmfestivals derzeit ermöglichen.
Was trägt die Woche der Kritik zur Filmkultur bei?
Gegründet wurde die Woche der Kritik durch Vorstandsmitglieder des Verbands der deutschen Filmkritik – mit der Idee, die Filmkritik als Bestandteil der Filmkultur öffentlich zu stärken und an wichtige Diskurse wie Antirassismus, Feminismus und Postkolonialismus anzubinden. In Panels und in der Programmarbeit werden seitdem die Möglichkeiten einer aktivistischen Filmkritik sichtbar – einer Filmkritik, die nicht nur auf die Filmkultur reagiert, sondern selbst die Bühne betritt und gezielte kuratorische Impulse setzt.
Ein anhaltendes Presseecho und die engagierte Beteiligung von rund 400 internationalen Gästen in zehn Jahren bestätigt, dass die Woche der Kritik seit ihrem Bestehen für die Debattenkultur und die Bedeutung des Kinos als Ort der sozialen Teilhabe und Diskussion einen wichtigen Platz in der deutschen und internationalen Filmlandschaft einnimmt.
Warum braucht die Woche der Kritik Unterstützung?
Seit der ersten Festivalausgabe im Jahr 2015 konnte das Organisationsteam der Woche der Kritik stabile Allianzen mit Förderpartnern aufbauen. Die Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst sowie die Rudolf Augstein Stiftung gehören neben einem breiten Netzwerk von Institutionen und Expert*innen zu regelmäßigen Unterstützern der Veranstaltung. Mit ihnen konnte sich die Woche der Kritik einen hervorragenden Ruf in der internationalen und Berliner Kulturszene erarbeiten. Hinzu kamen in mehreren Jahren Unterstützungen im Rahmen des Hauptstadtkulturfonds sowie der Spartenoffenen Förderung des Berliner Senats.
Doch als Teil der freien Berliner Kulturszene ändert sich die Finanzierungslage der Woche der Kritik von Jahr zu Jahr, Förderanträge müssen jährlich neu gestellt werden. Zudem wären all die intensiven Filmerlebnisse und Debatten der Woche der Kritik ohne ehrenamtliche Arbeit nicht denkbar. Das Festival basiert auch heute noch auf dem freiwilligen Engagement von Filmkritiker*innen und Kulturarbeiter*innen.
Deshalb soll die Unterstützung von institutionellen Geldgebern und engagierten Mitarbeiter*innen auf einen Kreis privater Unterstützer*innen erweitert werden. Das Ziel eines Freundeskreises für die Woche der Kritik ist es, die Arbeit des Teams zu stärken und auch im Fall einer fehlenden Förderung angemessen zu honorieren.
Mitgliedschaft im Freundeskreis der Woche der Kritik
Eine Mitgliedschaft im Freundeskreis ist ab einem Mindestbeitrag von 100 Euro pro Jahr möglich. Informationen zur Anmeldung, den nötigen Unterlagen und den Vorteilen einer Mitgliedschaft finden sich auf den Webseiten des VdFk und der Woche der Kritik. Fragen und Anregungen zum Freundeskreis können an Dennis Vetter unter freundeskreis@wochederkritik.de gerichtet werden.
Mit kollegialen Grüßen,
der Vorstand des Verbands der deutschen Filmkritik (Thomas Abeltshauser, Matthias Dell, Anne Küper, Ana Stanic, Hannes Wesselkämper)
das Kollektiv der Woche der Kritik (Amos Borchert, Elena Friedrich, Till Kadritzke, Petra Palmer, Dennis Vetter)

